Otmar Gaiswinkler, 1. Posaune
Ernst Weissensteiner, 1. Solobass
Gerald Pachinger, 1. Klarinette
Paul Kaiser, 1. Oboe
Guillermo Büchler, 3. Konzertmeister
Richard Galler, 1. Fagott
transparent

Georges Prêtre und die Wiener Symphoniker beim Filmfestival auf dem Wiener Rathausplatz

Montag, 23. August 2010 22:10

Am kommenden Donnerstag gibt es für alle Freunde und Bewunderer der Kunst Georges Prêtres die Gelegenheit, ihn mit "seinen" Wiener Symphonikern in Momenten besonderer Musizierlaune nochmals zu erleben. Am 26. August zeigt das FIlmfestival auf dem Wiener Rathausplatz ab 20.30 Uhr die Aufzeichnung eines Konzerts vom Mai 2009 aus dem Großen Saal des Wiener Musikvereins mit Werken von Maurice Ravel, Claude Debussy und Ludwig van Beethoven - herausragende Klassik in entspannter Sommerkinoatmosphäre.
Zur Einstimmung auf diesen Abend gibt es im Folgenden den das damalige Konzert trefflich einleitende Text unseres Oboisten und Historischen Archivars Dr. Ernst Kobau:

Foto: Georges Pretre - (c) Stephan TrierenbergDass es sich bei Prêtre-Konzerten nicht um „herkömmliche“ Konzerte handelt, steht außer Zweifel. Als „Dirigent“ hat sich der 1924 in Waziers geborene Dirigent selbst – und darin stimmen ihm die Orchestermusiker uneingeschränkt zu – nie verstanden: eher als „Interprêtre“ und durchaus im Sinne des französischen Vokabels als ekstatischer Musik-Priester und Vermittler göttlichen Odems, der den großen Werken entströmt. Vor derartigen Größen verstummt hierzulande jede Kritik, es sei denn, sie äußern sich kritisch über österreichische Verhältnisse, und da dies Georges Prêtre schon deshalb nie getan hat, weil eben Musik seine Muttersprache ist, übt sich die Wiener Kritik, dankbar, ihrer verbrieften Verpflichtung zu distanzierter Skepsis enthoben zu sein, bei Prêtre-Konzerten in entrückter Selbstvergessenheit. Wie auf mittelalterlichen Stifterbildern sieht man dann im Konzertsaal allenthalben kleine Kritikerfiguren mit Rosenkränzen statt Partituren in Händen, in Bet- oder Adorationsstühlen demütig vor ihrem großen Heiligen kniend, dem sie tags darauf ihre Panegyriken als mildtätige Stiftungen in den Feuilleton-Opferstöcken darbringen und aus deren Wunder-vollen Superlativen auch ein wenig Glanz auf das Orchester fällt.

Foto: Georges Pretre - (c) Stephan TrierenbergBerufsbedingt sehen die Musiker aus der verzerrenden Praxis-Perspektive die Dinge nüchterner, schließlich müssen sie das Konzert ja spielen, sind sich aber in der Bewunderung der geistigen und physischen Leistung des nunmehr fast 85-jährigen Maître einig, der vor nunmehr 25 Jahren die Stelle des Ersten Gastdirigenten der Wiener Symphoniker übernahm. Orchestermusiker seines Alters sind beinahe ebenso lange schon in Pension, und selbst wenn man konzediert, dass Dirigieren in der Kombination aus angewandter Gymnastik, sublimierter Machtausübung und öffentlichem Ruhm ideale Voraussetzungen für die Bewahrung von Vitalität und Lebensenergie bietet, sind und waren dennoch vielen bedeutenden Dirigenten physische Grenzen gesetzt, die für Georges Prêtre nicht zu gelten scheinen. Seine geistige und körperliche Elastizität überträgt sich geradezu magisch auf die Orchestermusiker, spornt sie aufs Äußerste an und motiviert zu Höchstleistungen, die sich auch der extremen und bis zur Erschöpfung führenden gesteigerten Anspannung verdanken, welche die sachdienliche Dechiffrierung von Prêtres kryptischer, um nicht zu sagen orakelhafter Form der Zeichengebung erfordert. Es ist, um Freud’sche Terminologie zu verwenden, die permanente Durchbrechung des Reizschutzes, welche – ganz im Sinne von Walter Benjamins Ausführungen über Baudelaire – dem Musizieren Prêtres seinen schockartigen und damit intensiv erlebnishaltigen Charakter verleiht: „Je größer der Anteil des Chockmoments an den einzelnen Eindrücken ist, […] desto eher erfüllen sie den Begriff des Erlebnisses“; und „desto weniger gehen sie in die Erfahrung ein.“ Diese illuminierende Erkenntnis Benjamins stellt für uns die künstlerische Eigenart Prêtres in die große französische Tradition, als Paris die „Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“ war, erklärt aber umgekehrt auch den tatsächlich bemerkenswerten Sachverhalt, dass selbst bei von ihm oftmals interpretierten Werken keine Prêtre’sche „Interpretationstradition“ entstehen kann. Und wo sich keine erfahrungsgesättigte Anschauung bildet, regiert das Suchtverhalten, sich unentwegt aufs Neue den faszinierenden, unerwartet hereinbrechenden Schocks auszusetzen. 

Foto: Georges Pretre - (c) Stephan TrierenbergVielleicht liegt ein Geheimnis seines Erfolgs im weisen Entschluss, Zeiten zurückgezogener Muße mit einem klar umgrenzten „Repertoire ohne Repertoire“ zu verbinden: mit einem intensiv studierten Werkkanon ohne Routine-Gefahr. Dass sich sein Musizierverständnis an pointillistisch geprägten französischen Werken besonders bewährt und die unmodifizierte Übertragung dieses Interpretationsstils auf Beethoven mitunter der vereinten Überredungskunst der gläubigen Wiener Kritikergemeinde bedarf, um allgemeine Akzeptanz zu finden, liegt in der Natur der Sache. Unvergessen wie unzählige Triumphe, die wir mit Georges Prêtre feierten, ist im Rückblick auch manch amüsanter „Schiffbruch mit Zuschauern“ in Gegenden, denen französischer Esprit eher ferne liegt. So titelte im gestrengen Frankfurt ein entsetzter Kritiker in der FAZ nach der Aufführung der 7. Symphonie Mitte der 80er-Jahre: „Beethoven als Wackelpudding“. Mögen auch gelegentliche Wackelkontakte fast unvermeidlich und als heilsame Arznei gegen Perfektionswahn sogar erwünscht sein, mag La mer zum Ritt über den Bodensee werden und die Rosenkavalier-Suite verglichen mit Strauss’ eigener Interpretation wie eine Kompilation raffinierter französischer Chansons klingen: man könnte sich bei einem Prêtre-Konzert schier in Klingsors Zaubergarten wähnen, wäre dieser vergleichsweise nicht immer noch viel zu deutsch. Vielleicht ist Nuages – die ja Bestandteil der in diesem Konzert erklingenden Nocturnes sind – der angemessene Ausdruck für die vielfältig wechselnden, flüchtigen Stimmungen, die der Maître zu beschwören in der Lage ist. Die Süchtigen werden ohnehin in Scharen herbeiströmen, doch auch wer frühere Gelegenheiten versäumte, Georges Prêtres Gestaltung von Debussy und von Ravels 2. Suite aus Daphnis und Chloe zu erleben, sollte sich diese neuerliche Chance nicht entgehen lassen.

Website Filmfestival auf dem Wiener Rathausplatz

Die Wiener Symphoniker bei den Bregenzer Festspielen 2010

Dienstag, 20. Juli 2010 00:33

Foto: Plakat Aida 2010 (c) Bregenzer FestpspieleAngenommen, der berühmte Mars-Soziologe hätte mit seinem Fernglas wegen eines schwerwiegenden optischen Defekts seit Jahrzehnten ausschließlich die Bregenzer Festspiele im Fokus: Könnte er mit seinem methodisch-theoretischen Rüstzeug aus dem Wandel des optischen Erscheinungsbilds tragfähige Rückschlüsse auf die gesamtgesellschaftliche Entwicklung ziehen? 1946 standen die Veranstalter, so war es in der Furche zu lesen, vor dem Problem, „Gäste ins Land zu rufen, ohne ihnen irgendwelche Bequemlichkeit zu bieten, ja unter Verzicht auf Unterkunft und Verpflegung“. Der Mars-Soziologe würde vermutlich 2010 konstatieren, dass die Festspielgäste mehrheitlich unter Verzicht auf Unterkunft und Verpflegung nach einer Seebühnenveranstaltung ihre bequemen Reisebusse bestiegen, um nach Haus zu fahren. Doch auch unter den aus zukünftiger Perspektive bescheiden dimensionierten Bedingungen der gegenwärtigen Bühnendekoration sollten „all jene, die die spektakuläre Neuinterpretation von Aida am und im Bodensee im Sommer 2009 versäumt haben oder ganz einfach schwebende Stuntfrauen, schwimmende Sänger und einzigartige Kran-Action noch einmal ganz in Ruhe und aus nächster Nähe betrachten möchten“ (© Bregenzer Festspiele-Zeitung), die Gelegenheit wahrnehmen, die „Wüstenoper am Bodensee“ in ihrer zweiten Saison zu erleben. Schwimmende Sänger erlebt man ja hin und wieder auch in normalen Opernhäusern, aber nirgendwo anders sieht man in dieser überwältigenden Pracht, wie zuerst die Sonne untergeht und dann gleich die Aida.
Und wer bisher glaubte, Kranfahren sei ein Job im Baugewerbe, kann nunmehr Zeuge der ästhetischen Transformation dieses Berufs in Richtung des „Kunstkranfahrers“ werden, der in knapp 80 m Höhe präzise Kranmanöver zu Verdis Opernpracht auszuführen hat. Ist solcherart das „Vergehen der Vergangenheit“ als Demonstration der Auflösung einer Kunstform auch am See implizit zentrales Thema, so steht Mieczyslaw Weinbergs Oper Die Passagierin explizit unter diesem Motto. Klar, dass eine Oper, die auf einem Schiff spielt, nur im Festspielhaus erklingen kann, wenn draußen die Wüstenoper im Wasser stattfindet. Die Ereignisse auf dem Schiff werden jedoch nur Auslöser für eine höchst problematische Reise in die Vergangenheit.

Foto: Die Passagierin (c) Bregenzer FestspieleMit Weinbergs Oper setzen die Bregenzer Festspiele ihr avanciertes Konzept fort, unbekannte, aber qualitätsvolle Opern zu präsentieren und dadurch potentiell auf eine Erweiterung des eingeengten internationalen Opern-Repertoires zu zielen. Für dieses hohe Ziel nehmen sie sogar eine gewisse künstlerische Aporie in Kauf: gelänge dies nämlich, würde dies bedeuten, exakt diese Werke künftiger Aufführungsmöglichkeit im Rahmen der Bregenzer Festspiele zu entziehen. Das Bregenzer Schicksal dieser geheim-exquisiten Werke unterschiede sich daher nicht von jenem postmoderner Durchschnittsware: einmal und nie wieder aufgeführt zu werden. Geht man zudem von einer limitierten Werkanzahl aus, welche die Kriterien „gut, aber unbekannt“ erfüllen, und hypothetisch zusätzlich von einer Anzahl x neu komponierter Werke innerhalb einer Zeitspanne y, so könnte man aus einer Kombination von statistischer Prognostik und Prinzipien der Wahrscheinlichkeitsrechnung eine mathematisch fundierte „Spieltheorie“ für das Festspielhaus modellieren, die zu zeigen imstande wäre, wie lange das Konzept eines sich selbst aufhebenden „Repertoires des Unbekannten“ fortgeführt werden könnte. Ob es das geheime Fernziel ist, die wegen des durchschlagenden Erfolgs samt folgender Repertoirebildung im Festspielhaus unaufführbar gewordenen Werke nach einer quasi künstlerischen Inkubationszeit auf der Seebühne zu präsentieren, dürfte sich selbst mathematischer Modellierbarkeit entziehen und hat auch für die derzeitige Musiker- und Publikumsgeneration kaum Relevanz. Näher liegend wäre ein Forschungsauftrag, der die längerfristige Repertoire-Penetration jener Werke (z.B. Karl V., Griechische Passion, For Mice and Men, Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch) untersucht, die innerhalb der letzten 15 Jahre im Festspielhaus zur Diskussion gestellt wurden und damit die Frage beantwortet, in welchem Ausmaß sich der internationale Opernbetrieb resistent gegen die innovative „Bregenzer Dramaturgie“ erweist.

Wie immer in den letzten Jahren ist der Komponist der „Hausoper“ auch „Composer in residence“ bei den Orchesterkonzerten. Vladimir Fedosejev wird (neben Mahlers Lied von der Erde) Weinbergs Symphonien Nr. 17 und 6 sowie sein Requiem zur Aufführung bringen, Dmitri Jurowski gestattet mit „Concrete“ – eine Motette über London bereits eine Vorausschau auf die nächstjährige „Residence“-Komponistin Judith Weir.

Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker bei den Bregenzer Festspielen 2010

Sonntag, 25. Juli 2010, 11:00 Uhr

Sonntag, 01. August 2010, 11:00 Uhr

Montag, 09. August 2010, 19:30 Uhr
 

Website der Bregenzer Festspiele 2010

crossculture 2010: Meisterkurse der Wiener Symphoniker bei den Bregenzer Festspielen

Dienstag, 29. Juni 2010 20:00

Auch in diesem Jahr führen Musiker der Wiener Symphoniker als Dozenten wieder die Akademie der Bregenzer Festspiele und der Wiener Symphoniker durch. Der Meisterkurs richtet sich an Studenten von Konservatorien und Musikuniversitäten sowie an junge Berufsmusiker und öffnet das Festspielprogramm dem musikalischen Nachwuchs.
Inspiration, Begegnung und Faszination Festspiele!
Im Rahmen des Kurses ist all dies zu erleben. Garantiert werden spannende musikalische Auseinandersetzungen um die beste Interpretation. Der Unterricht findet vom 28. Juli bis 6. August 2010 in den Räumen der Villa Liebenstein, Bregenz und in den Räumlichkeiten der Schulen Marienberg statt - und auch neben der Arbeit am und mit dem Instrument gibt es ein umfangreiches und spannendes Rahmenprogramm: Proben- und Veranstal­tungs­besuche bei den Bregenzer Festspielen, Kör­­perwahrnehmungsworkshops sowie Eröff­nungs- und Schlusskonzert sind feste Bestand­tei­le der Akademie.

Achtung: Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2010! Das Anmeldeformular gibt es hier.

Kursinstrumente und Dozenten

Violine
Jan Pospichal (1. Konzertmeister)
Dominika Falger (1. Stimmführerin der 2. Violinen)
Viola
Herbert Müller (1. Solobratschist)
Violoncello
Walther Schulz (1. Solocellist)
Kontrabass
Ivan Kitanovic (1. Solobassist)
Flöte/Piccoloflöte
Karl Heinz Schütz (1. Soloflötist)
Alexandra Uhlig (stv. 1. Soloflötistin)
Raphael Leone (Flötist)
Oboe
Paul Kaiser (1. Solooboist)
Klarinette
Gerald Pachinger (1. Soloklarinettist)
Alexander Neubauer (Klarinettist)
Fagott
Richard Galler (1. Solofagottist)
Robert Gillinger (stv. 1. Solofagottist und Kontrafagottist)
Horn
Markus Obmann (Hornist)
Trompete
Andreas Gruber (1. Solotrompeter)
Heinrich Bruckner (stv. 1. Solotrompeter)
Posaune
Otmar Gaiswinkler (1. Soloposaunist)
Pauke, Percussion
Dieter Seiler (Paukist)
Thomas Schindl (stv. Paukist und Schlagwerker)
Körperwahrnehmung für Musiker - Lilian Genn

Die Meisterkurs sind eine Koproduktion der Bregenzer Festspiele und des Landeskonservatoriums Vorarlberg.

Links:
Infobroschüre Meisterkurse Bregenz 2010
Anmeldeformular Meisterkurse Bregenz 2010
Blog der Akademie der Bregenzer Festspiele 2010
Website Meisterkurse Bregenz 2010

Saisonabschluss in Bad Kissingen

Donnerstag, 24. Juni 2010 07:53

Bevor es für das Orchester zu den Festspielen nach Bregenz geht, bildet auch dieses Jahr das Konzert in Bad Kissingen/Deutschland am Sonntag, den 27. Juni 2010 den Abschluss einer intensiven und erfolgreichen Saison der Wiener Symphoniker.
Auf dem Programm im Regentenbau stehen Frédéric Chopins Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in f-moll, eingebettet zwischen Ludwig van Beethovens Ouvertüre Nr. 1 zur Oper „Leonore“ („Fidelio“) op. 138 und der Symphonie Nr. 7 in A-Dur.
Dirigieren wird der ehemalige Karajan-Assistent Philippe Auguin, einer der meistgefragten Dirigenten seiner Generation, den solistischen Part übernimmt bei Chopins Klavierkonzert Rafal Blechacz. Er zählt bereits in seinen jungen Jahren zu den besten Interpreten von Chopins Werken, er gewann 2005 als erster Pole seit Krystian Zimerman 1975 den bedeutenden Internationalen Chopin-Wettbewerb für Klavier in Warschau.

Zu der schon mehr als ein Jahrhundert zurück reichenden ersten Partnerschaft zwischen Bad Kissingen und den Wiener Symphonikern finden Sie hier einen historischen Abriss, wie immer dargebracht mit ein klein wenig Augenzwinkern.

Konzert in Bad Kissingen Regentenbau, Max-Littmann-Saal

Sonntag, 27. Juni 2010, 19:00 Uhr

Anton-Bruckner-Förderungspreis der Wiener Symphoniker 2010

Freitag, 18. Juni 2010 14:00

Das diesjährige Vorspiel zum großen Förderungspreis der Wiener Symphoniker fand am Mittwoch, 16. Juni statt, es nahmen 12 junge BasstubistINNen von verschiedensten Universitäten und Konservatorien aus ganz Österreich daran teil. Zur Ausschüttung standen insgesamt €3.000 Preisgeld für den erfolgreichen Musikernachwuchs bereit.

2. Preise wurden an Markus Nimmervoll und Martin Eckmann vergeben, einen 3. Preis erhielt Roland Eitzinger. Weiters gingen je ein Förderpreis an Andreas Guggenberger und Denis Leiß, der 1. Preis blieb in diesem Jahr unüberreicht.

Wir dürfen damit den erfolgreichen Teilnehmern ganz herzlich gratulieren!

Das Preisgeld des Wettbewerbs, der vom Verein Anton Bruckner (VAB) ausgerichtet wird und seit mehr als 20 Jahren stattfindet, stammt ausschießlich aus den Mitgliedsbeiträgen der Musiker und Angestellten der Wiener Symphoniker. „Als VAB sind wir die Kommunikatoren der Großfamilie. So halten wir nicht nur Kontakt zu den pensionierten Kollegen, sondern kümmern uns auch und vor allem um die langfristige Förderung und Einbindung junger Musikerinnen und Musiker“, so Werner Fleischmann, Kontrabassist der Wiener Symphoniker und Präsident des VAB. Weiters wird den teilnehmenden Studierenden neben der Ausschüttung eines Förderungspreises auch wertvolles Feedback und eine Positionsbestimmung ihres für ein Orchesterleben entscheidenden instrumentellen Könnens geboten.

Der Wettbewerb wird jährlich für ein bestimmtes Orchesterinstrument ausgeschrieben und richtet sich an junge Nachwuchsmusiker. Die Jury besteht ausschließlich aus den Musikern der jeweiligen Instrumentengruppe sowie Vorstandsmitgliedern des Vereins. Die Gewinner werden regelmäßig als Substituten eingeladen und auf die Orchesterarbeit vorbereitet.

Foto: Jury und Preisträger des VAB Förderungspreises 2010

 v.l.n.r.: Walter Voglmayr, Otmar Gaiswinkler, Markus Nimmervoll, Nikolaus Schafferer, Denis Leiß, Andreas Guggenberger, Roland Eitzinger, Reinhard Hofbauer, Werner Fleischmann, Franz Winkler, Martin Eckmann, Wolfgang Pfistermüller

Beethoven, Grieg und Korngold – Marc Albrecht, Elisabeth Leonskaja und die Wiener Symphoniker

Mittwoch, 16. Juni 2010 13:00

Foto: Elisabeth LeonskajaAm Donnerstag, 17. und Freitag, 18. Juni, jeweils ab 19:30 Uhr, musizieren Marc Albrecht und Elisabeth Leonskaja zusammen mit den Wiener Symphonikern im großen Saal des Wiener Konzerthauses. Mit Erich Wolfgang Korngolds Symphonie in Fis – Dur, op. 40, Edvard Griegs Konzert für Klavier und Orchester in a-moll op.16 und Ludwig van Beethovens Ouvertüre Nr. 3 zur Oper „Leonore“ op. 72a stehen sehr unterschiedliche Werke am Programm. Das liegt nicht nur daran, dass deren Komponisten alle in jeweils anderen Musikepochen lebten: Korngold und Grieg schrieben nur ein einziges Werk in der jeweiligen Gattung und Beethoven komponierte gleich vier Ouvertüren-Versionen zu seiner Oper Fidelio, wobei dann eines dieser Werke zur "richtigen" Opern-Ouvertüre wurde (Ouvertüre Nr.4) und Nr.2 und Nr.3 seither meist konzertant aufgeführt werden. 
Zu Korngolds Symphonie in Fis-Dur haben die Wiener Symphoniker ein ganz besonderes Naheverhätlnis: es war das Orchester der Stadt, welches am 17. Oktober 1954 unter Harald Byrns die Uraufführung im Großen Sendesaal des Österreichischen Rundfunks bestritt. Die damaligen Kritiken zu diesem denkwürdigen Konzert finden Sie hier zum Download. Korngold galt in Wien als Wunderkind und baute sich in Hollywood als Filmkomponist eine neue kompositorische Existenz auf, die mit insgesamt zwei Oscars gekrönt wurde. Die Symphonie in Fis-Dur, die nach seinen Erfolgen in Hollywood entstand, enthält sowohl Elemente der Musiksprache des Filmmusikkomponisten als auch des zeitgenössischen, "seriösen" Komponisten Korngold.

Konzerte im Konzerthaus, Großer Saal:

Donnerstag, 17. Juni & Freitag, 18. Juni 2010, jeweils 19.30

Japan lässt noch einmal grüßen - mit Brahms und Ryo Goto

Mittwoch, 09. Juni 2010 12:00

Als programmatischer Abschluss der Japan/Taiwan-Tournee findet am Sonntag, 13. Juni um 11:00 Uhr eine Matinee mit den Wiener Symphonikern im Musikverein statt. Auf dem Programm steht von Johannes Brahms zum einen das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 und zum anderen die Symphonie Nr. 2 D-Dur op.73.
Im Sommer 1877 komponierte Johannes Brahms während eines Sommerurlaubs in Pörtschach Teilstücke der Symphonie, welche gern aufgrund der Ähnlichkeit mit Beethovens 6. Symphonie als Brahms’ Pastorale bezeichnet wird. Brahms feierte nicht nur mit dieser Sinfonie einen großen Erfolg, sondern auch mit seinem Violinkonzert in D-Dur. Es ist das einzige und gleichzeitig eines der bekanntesten Werke von Brahms, dass 1879 in Leipzig uraufgeführt wurde. Ryo Goto, Solist auf der vergangenen Sonntag zu Ende gegangenen Tournee, wird den Violinpart dieses Werks gestalten, welches vor allem aufgrund seiner Kadenzen eine besonders spannende Herausforderung für Orchester, Solisten und Publikum darstellt. Der Chefdirigent der Wiener Symphoniker Fabio Luisi wird gemeinsam mit dem Orchester und Ryu Goto auch in Wien demonstrieren, was auf der Tournee die Zuhörer jubeln ließ.
Das Konzert findet anläßlich des Weltblutspendetages und der Verleihung der Blood Awards 2010 in Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz statt.

Logo Rotes Kreuz

 
Das Programmheft zu dieser Matinee finden Sie hier zum Download.

Konzert im Musikverein, Großer Saal:

Sonntag, 13. Juni, 11:00

Verdi Requiem mit Fabio Luisi im Musikverein

Mittwoch, 09. Juni 2010 06:15

Fabio Luisi - © Barbara Luisi„Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt momentan nicht“, „Ein Highlight jagt das Nächste“, „Spannendes und abwechslungsreiches Programm“. Diese nach Phrasendrescherei klingenden Aussagen passen momentan durchaus zu den Geschehnissen bei den Wiener Symphonikern. Kaum in Wien von der Japan Tournee gelandet, steht am Mittwoch und Donnerstag im Musikverein ab jeweils 19:30 Uhr unter Fabio Luisi Guiseppe Verdis „Messa da requiem“ am Programm. Die Solistenrollen übernehmen beim ersten Requiem, das nicht mehr für den liturgischen Gebrauch, sondern allein für konzertante Aufführungen geschrieben wurde, Sondra Radvanovsky (Sopran), Luciana D'Intino (Alt) Miro Dvorsky (Tenor) und Paata Burchuladze (Bass).
Der Wiener Singverein wird in der Vertonung des Textes der Totenmesse, die 1874 in San Marco zu Mailand uraufgeführt wurde, für die passende chorische Stimmengewalt sorgen.

Konzerte im Musikverein, Großer Saal:

Mittwoch, 9. Juni und Donnerstag, 10. Juni jeweils um 19:30 Uhr.

Japan/Taiwan Tournee 2010: Das Reisetagebuch

Dienstag, 25. Mai 2010 17:45

Fern von der Heimat und doch mitten unter uns - das Reisetagebuch der Wiener Symphoniker erzählt in Form eines Photoblogs von den Gescheh- und Ereignissen, die ein großes Orchester auf Reisen erlebt. Folgen Sie uns auf den Spuren unserer Musiker und ihres Chefdirigenten Fabio Luisi in das Reich der aufgehenden Sonne, hier täglich mit neuen Impressionen.

Die Japan/Taiwan-Tournee 2010 der Wiener Symphoniker

Freitag, 21. Mai 2010 01:00

Zwischen 25. Mai und 2. Juni 2010 gastieren die Wiener Symphoniker unter Leitung ihres Chefdirigenten Fabio Luisi zum zweiten Mal nach 2006 in Japan und geben drei Konzert in Tokyo sowie je eines in Osaka, Fukuoka, Nagoya und Hamamatsu. Auf dem Programm stehen ausschließlich Werke von Ludwig van Beethoven (Symphonien Nr. 5 und 7 und das 5. Klavierkonzert) und Johannes Brahms (Symphonien 1 und 2, Violinkonzert, Akademische Festouvertüre). Abgeschlossen wird die Tournee mit einem Open Air-Konzert im Stadion von Changhua/Taiwan am 4. Juni.
Gemeinsam mit dem Orchester musizieren die Pianistin Hisako Kawamura beim Beethoven Klavierkonzert und der junge japanische Geiger Ryu Goto, der sein Debüt mit den Wiener Symphonikern im Violinkonzert von Johannes Brahms geben wird.

Die Konzertdaten der Japan/Taiwan-Tournee 2010

Dienstag, 25. Mai, Tokyo - Suntory Hall
Mittwoch, 26. Mai, Osaka - Symphony Hall
Donnerstag, 27. Mai, Fukuoka - ACROS Foundation
Samstag, 29. Mai, Nagoya - Aichi Arts Center
Sonntag, 30. Mai, Tokyo - Suntory Hall
Dienstag, 1. Juni, Tokyo - Suntory Hall
Mittwoch, 2. Juni, Hamamatsu - Act City Hall
Freitag, 4. Juni, Taichung/Taiwan - Changhua Stadion

Im Rahmen eines Photo-Blogs auf unserer Website werden alle zu Hause gebliebenen über den aktuellen Tourneeverlauf auf dem Laufenden gehalten.

Zur Einstimmung auf diese außergewöhnliche Konzertreise sehen Sie in dem folgenden Video kurze Eindrücke von den Probenarbeiten und Statements von Fabio Luisi und an der Tournee beteiligten Musikern - genießen Sie diesen Blick "hinter die Kulissen"!

 

 

Von der Exotik zur Normalität - Die Wiener Symphoniker zu Gast in Japan

Mit dem diesjährigen Gastspiel ist das Dutzend der Japan-Tourneen des Orchesters voll – Zeit für eine Bilanz, „was bisher geschah“. Lassen wir Termine, Dirigenten und Programme kurz Revue passieren und versuchen wir, ein Resümee über die gut vier Jahrzehnte fernöstlicher Reisetätigkeit zu ziehen.

Foto: Verabschiedung des Orchesters zur Welttournee 1967Als die Wiener Symphoniker unter Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Sawallisch im Rahmen einer „Welttournee“, die sie zuerst in die USA geführt hatte, im November 1967 erstmals ein Gastspiel in Japan absolvierten, hatte dies nicht nur für die Musiker, sondern auch für die inländischen Medien und die Wiener Kulturpolitiker den Charakter einer Sensation. Kulturstadträtin Gertrude Sandner verabschiedete in Begleitung einiger hochrangiger Funktionäre das Orchester auf dem Flughafen und fand sich auch wieder zur Begrüßung nach Ende der Tournee dort ein, es gab Pressekonferenzen, Empfänge und eine ausführliche begleitende Berichterstattung in der Presse. Sawallisch hatte eines seiner gefürchteten Tournee-Mammutprogramme im Reisegepäck: Beethovens 5. und 8. Symphonie, Bruckners Siebente, Schuberts C-Dur-Symphonien, Strauss’ Heldenleben und Tod und Verklärung, Bergs Drei Orchesterstücke sowie ein komplettes Johann Strauß-Programm, das in Osaka „mit allen Anzeichen eines Volksfestes vor sich ging.“ Die japanische Presse war voll des Lobs über die exquisite Leistung des Orchesters und ihres Chefdirigenten, doch so sehr auch Beethovens Fünfte „a memorable experience“ war, „the climax of the day’s programm was anyway The blue Danube played as the encore“ – wie könnte es anders sein?

Foto: Carlo Maria Giulini und das Orchester in Japan 1975Klassischer als dieses Mal kann es aber wohl nicht zugehen: Beethovens Fünfte steht wieder auf dem Programm – wie auch 1982 und 1997, Brahms Erste wurde gar 1975, 1982, 1995, und 2004 gespielt. Japanische Musikfreunde erwarten eben von einem Wiener Orchester „Wiener Klassik“, zu der inzwischen auch Brahms und – in Maßen – Bruckner und Mahler zählen. Die Versuche, zeitgenössische österreichische Musik zu präsentieren – und zu ihr gehören nach Ansicht nicht nur der Japaner bereits Berg, Webern und Apostel – kamen über höflichen Abtrittsapplaus kaum jemals hinaus: Weberns Passacaglia setzte vielmehr den Grundstein für zwei Krisenkonzerte, mit denen die Tournee 1975 unglücklich eingeleitet wurde. Eine „sichere Bank“ waren dagegen – ungeachtet aller Strauß-Ensembles, die in Japan quasi für immerwährende Neujahrskonzerte sorgen – Johann Strauß-Programme. Heinz Wallberg brachte die Problem-Tournee 1975 zu einem umjubelten Abschluss, auch Kurt Wöss war 1986 – als zweiter Tourneedirigent neben Christoph Eschenbach – in diesem Genre erfolgreich. Zumindest die Draufgabe aber hat einen obligaten Strauß-Walzer und eine Polka zu bieten, und wir verraten wohl kein Geheimnis, dass dies auch heuer der Fall sein wird.

Seit Ende der 80er-Jahre gelang es den jeweiligen Chef- (Ersten Gast-)Dirigenten, zumindest ein Stück ihrer Nationalität in den Programmen zu verankern: unvergesslich Ravels Bolero unter Leitung Georges Prêtres (1989), spektakulär der Dreispitz und die Suite espagnola unter Leitung Rafael Frühbeck de Burgos’ (1992), von großer Intensität Schostakowitschs Fünfte Symphonie und Tschaikowskis Pathetique mit Vladimir Fedosejev (2000/2002). Diesbezüglich hat es Fabio Luisi angesichts des unleugbar bescheidenen Beitrags italienischer Komponisten zur großen Symphonik schwer – hatte doch schon Frühbeck de Burgos eingeräumt, mit spanischer symphonischer Musik sei man schnell am Ende des möglichen Repertoires angelangt.

Foto: Pressekonferenz zur Welttournee 1967Was den „Gewöhnungsfaktor“ an Fernost-Tourneen anbelangt, haben sich die Zeiten gewaltig geändert. Der bloße Umstand, dass sich das Orchester auf Japan-Tournee befindet, ist den Medien heute kaum mehr eine Zeile, geschweige denn eine Schlagzeile wert. Auch die Musiker empfinden weniger den Reiz der Neuheit als die Strapazen des Jetlags – zumindest nach einer gewissen Anzahl an Dienstjahren. Anno 1967 waren die privaten Fotoalben voll mit Tempelaufnahmen aus Kyoto und Nara (den Pilgerstätten an dienstfreien Tagen), 1975 dominierte der aufkommende Elektronik-Hype, der Japan für (semi)professionelle Fotografen unter den Musikern als Einkaufsparadies – sowohl bezüglich der Preise wie auch der innovativen Produkte – erscheinen ließ. Noch im Jahr 1982 zählte das „Tempelhupfen“ – mit einem bestellten Taxi im ausgedehnten Bereich von Kyoto von einer Tempelanlage zur nächsten zu fahren – zur beliebten Freizeitbeschäftigung, und die Musiker der Wiener Symphoniker erreichten damals – im Gegensatz zur österreichischen Bundesregierung heute – problemlos die Kyoto-Ziele. Als sich jedoch in der Folge die Tournee-Intervalle auf durchschnittlich drei Jahre verkürzten, das Preisniveau der Fotoapparate sich vom europäischen kaum mehr unterschied und kein Neubau alter Tempelanlagen mehr erfolgte, verlagerten sich die Aktivitäten während der freien Tage, die seit den 90er-Jahren immer karger bemessen waren, auf andere Bereiche: Museen wurden entdeckt, und regelmäßig bildeten sich Alpingruppen, die während der gesamten Tournee schwere Ausrüstung mit sich schleppten, um den freien Tag in Tokyo zur Besteigung des Fujiyama zu nutzen. Unvergesslich der Anblick eines zurückkehrenden Bergsteigerteams, das 1982 in Kagoshima versucht hatte, den periodisch rauchenden Vulkan Sakura-Jima zu besteigen: unsere Alpinisten kehrten, tief geschwärzt von Vulkanasche und verängstigt vom unheimlichen Rumoren im Berginneren, als Rauchfangkehrer ins Hotel zurück…

In diesem Jahr wurden Europäer im Süden Japans von Schulklassen noch als Exoten bestaunt und fotografiert. Die Hotels verfügten noch über keine den europäischen Größenverhältnissen angepasste Betten, die Zweibettzimmer waren so klein, dass ein Kollege das Zimmer verlassen musste, wenn der andere den Kleiderkasten öffnen wollte. Auch Tokyo war in etlichen Stadtregionen vergleichsweise noch geradezu ländlich, im öffentlichen Bereich gab es ausschließlich Aufschriften in japanischer Schrift, und die Stadt verfügte über relativ wenige Konzerthallen. Die Musiker konnten seitdem im Zeitraffer miterleben, wie dramatisch und schnell sich das Erscheinungsbild der Metropole änderte – was die Konzertsäle betrifft, durchaus zum Positiven: bei jeder Wiederkehr fand man zumindest ein neues, hochmodernes, akustisch überragendes Konzertgebäude vor, und die legendäre Begeisterung des japanischen Publikums für europäische Konzertmusik wurde zunehmend durch kritische Kennerschaft komplettiert. Wer heute glaubt, in Japan auf billigem Weg leichte Erfolge zu landen, wird wohl nicht nochmals eingeladen werden. In seiner Qualität unterscheidet sich das japanische Konzertleben in nichts vom europäischen oder amerikanischen – wie sollte es auch, da doch dort exakt dieselben Orchester auftreten, die kurz zuvor in Wien, Berlin oder Amsterdam gespielt hatten?

Insofern stellt jede Japan-Reise eine große Herausforderung an ein Orchester dar – und eine ungewöhnliche Belastung. Innerhalb einer Woche eine Zeitdifferenz von acht Stunden zu bewältigen, womöglich (wie im Februar 2002) von Sapporo, wo noch Winter herrschte, über Tokyo ins frühlingshafte Fukuoka und von dort wieder in den Winter heimzureisen, verlangt robuste Kondition und/oder jugendliche Spannkraft. Das weiß jeder, der um 3 Uhr Ortszeit (11 Uhr MEZ) hellwach im Hotelzimmer saß und den gesamten Tourneewahnsinn verfluchte, ehe er beim nächsten Konzert doch wieder stolz war, österreichische Musikkultur der Vergangenheit präsentieren zu können.

Japan-Tourneen der Wiener Symphoniker und ihre Dirigenten

November 1967/Wolfgang Sawallisch
September 1975/Carlo Maria Giulini, Heinz Wallberg
März 1982/Christoph Eschenbach
Oktober-November 1986/Christoph Eschenbach, Kurt Wöss
Oktober-November 1989/Georges Prêtre
November 1992/Rafael Frühbeck de Burgos
Oktober/November 1995/ Rafael Frühbeck de Burgos
Oktober/November 1997/Claus Peter Flor
Februar/März 2000/Vladimir Fedosejev
Februar/März 2002/ Vladimir Fedosejev
Oktober/November 2004/Yakov Kreizberg
Oktober/November 2006/Fabio Luisi

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